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2 mars 2009

Bangladesh nicht mit europaeischen Augen zu sehen...

par Daniela, en direct du Bangladesh


fabrik am weg nach khulna
© Greenpeace/Pichler

…war vorerst ein gut gemeinter Tipp. Umso schwerer nun seine Umsetzung. Die Grenzen der eigenen Wahrnehmung sind praesent und sie zu ueberschreiten kostet einiges an Arbeit. Eines ist jedoch schon jetzt gewiss: die Welt endet nicht bei uns, daheim, in «unseren» Augen. Die Krise beispielsweise, die uns in letzter Zeit zuhause unaufhoerlich verfolgt, erscheint hier vollkomen sekundaerer Natur.

Selbstverstaendlich hat sie und wird sie auch ihren Einfluss auf dieses Fleckchen Erde haben. Doch die Intensitaet des hier und jetzt verschluckt in diesem Land die angeblich unertraegliche Heftigkeit unserer Krise(n). Und die Menschen, die hier tagtaeglich gegen ganz andere, direkt die Existenz bedrohenden Krisen kaempfen, tun das nicht etwa verhaermt und angespannt; sie kaempfen, ja, und sicher ist das kein Vergnuegen; vor allem, da sie nicht Verursacher der von ihnen zu bewaeltigenden Krisen sind. Und dennoch tun sie es mit einer Wuerde, einer Hingabe und einem Lebensmut, von denen ich mir nur zu gerne eine Scheibe abschneiden wuerde. Das werde ich in den naechsten Tagen auch versuchen; und dann hoffentlich auch beginnen, mit anderen Augen zu sehen…

Publié par cgreisch le 2 mars 2009


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